Cultural development plan (only in German)

Mit dem Kulturentwicklungsplan definiert das Land Salzburg Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Kunst- und Kulturbereichs im gesamten Bundesland für die nächsten zehn Jahre. Damit sollen bestehende und zukünftige Potenziale für künstlerische und kulturelle Leistungen im gesamten Bundesland sichtbar gemacht und deren Entfaltung in einem strategischen Entwicklungsprogramm festgeschrieben werden.

Die einzelnen Kapitel des Kulturentwicklungsplans umfassen jeweils einen Text, der die strategischen Ziele der Salzburger Kulturpolitik zum Thema des Kapitels formuliert. Daran anschließend finden sich Maßnahmen, die zu einer konkreten Umsetzung der Ziele beitragen. Betont wird, dass es sich hier nicht um eine erschöpfende Darstellung handelt. Erstens sind hier Maßnahmen festgehalten, die aus Sicht des Landes Salzburg prioritär zu behandeln sind, um die Ziele im Kulturentwicklungsplan zu erreichen. Darüber hinaus setzt das Land zahlreiche weitere Maßnahmen, die bereits gut etabliert sind und/oder sich aus der täglichen Arbeitspraxis ergeben. Zweitens muss verdeutlicht werden, dass die Maßnahmen zwar mit der notwendigen Entschlossenheit umgesetzt werden sollen, es allerdings im Zuge von Evaluierungen oder nicht vorhersehbaren Entwicklungen zu Änderungen kommen kann. So wie beim Prozess der Erstellung des Kulturentwicklungsplans wird in derartigen Fällen aber auf Transparenz und Partizipation besonderer Wert gelegt.

Der vorliegende Kulturentwicklungsplan KEP Land Salzburg ist das Ergebnis eines über eineinhalb Jahre andauernden Prozesses. Die Basis dafür bilden ein umfassendes Grundlagenpapier über die Kulturpolitik und Kulturarbeit im Land Salzburg der letzten Jahre, neun öffentliche Workshops in allen Bezirken des Landes sowie in der Landeshauptstadt, runde Tische mit Expertinnen und Experten zu Themen wie Tourismus oder Kunstproduktion, interne Klausuren der Landeskulturverwaltung, Diskussionen im Landes-Kulturbeirat, neun Sitzungen der Steuerungsgruppe, zahlreiche Treffen des Projektteams sowie Einzelgespräche u. a. mit Vertreterinnen und Vertretern der politischen Fraktionen des Salzburger Landtages und der Landesregierung.

In den folgenden Kapiteln findet sich die Endfassung des Kulturentwicklungsplans, die im Dezember 2017 in das Beschlussfassungsverfahren der Salzburger Landesregierung eingebracht wurde.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Ais, Projektleiter KEP Land Salzburg, unter der Telefonnummer 0662/8042-2086 oder per E-Mail (matthias.ais@salzburg.gv.at) gerne zur Verfügung.

Wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal herzlich für das Engagement und das Interesse, das der Erstellung des Kulturentwicklungsplans bislang entgegen gebracht wurde und wird. Gleichzeitig freuen wir uns auf die Möglichkeiten und Chancen, die der Kulturentwicklungsplan für Künstlerinnen und Künstler, Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter, nicht zuletzt aber für alle Kunst- und Kulturinteressierten im Land Salzburg bieten wird.

Kulturentwicklungsplan KEP Land Salzburg
Endfassung (noch nicht von der Salzburger Landesregierung beschlossen)

Impressum:
Medieninhaber: Land Salzburg
Herausgeber: Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft, Postfach 527, 5010 Salzburg
Dezember 2017

Prolog
Präambel
Ziele und Maßnahmen
1. Grundsätzliche Ziele des Kulturlandes Salzburg
2. Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung
3. Kulturelle Teilhabe
4. Kulturelle Traditionen
5. Kunstproduktion
6. Kreativität und Wissen
7. Inter- und Transkultur
8. Kunst und Kultur im ländlichen Raum
9. Vernetzung und Kooperation
10. Infrastruktur und Räume
11. Kinderkultur, Jugendkultur und kulturelle Bildung
12. Kunst- und Kulturvermittlung
13. Baukultur
14. Kulturtourismus
Epilog
Anhang
a. Entstehung des Kulturentwicklungsplans KEP Land Salzburg
b. Kulturland Salzburg
c. Glossar

Die beschlossene Endfassung wird noch um Vorworte ergänzt und professionell gestaltet.

Download: Endfassung als pdf-Dokument (ca. 400 kb)

4 thoughts on “Cultural development plan (only in German)

  1. Mit Interesse lese ich diese Zusammenfassung und erwarte die schrittweise Umsetzung. Besonders für die ländliche Bevölkerung wäre eine niedrige Schwelle für die Teilhabe am kulturellen Angebot notwendig, da hier z.B. der zeitliche und finanzielle Aufwand weit größer sind als in der Stadt.

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,
    zur kulturellen Tradition, der Baukultur,dem Kulturtourismus (z.B. Steinerbichl Uttendorf)… gehören auch archäologische Denkmäler, bereits bekannt oder noch unbekannt, sowie archäologischen Funde.
    Durch fachgerechte Bergung, Konservierung und Restaurierung, Iventarisierung, Archivierung und Präsentation wird ein weiterer Aspekt der kulturellen Vielfalt unseres Bundeslandes bewahrt und zugänglich gemacht.

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